Walsdorf-Zilsdorf

Juwelen der Vulkaneifel


Am 10. und 11. Juni 2017
feiern wir

1200 + 1 Jahre Zilsdorf

(weitere Inhalte folgen)

Der Ortsteil Zilsdorf
von Brigitte Eich

Ziolfi Villa – Dorf des Ziolf

König Ludwig bestätigte am 22.März 816 der Äbtissin Anastasi vom Kloster Horreum (Ören) in Trier den Besitz eines Gutes in Ziolfi villa. (Quelle: „Beiträge zur Geschichte sämtlicher Pfarreien der Diozöse Trier“ von Philipp de Lorenzi.)

Diese Bestätigung ist der älteste Nachweis über die Existenz unseres Dorfes, obwohl es bereits lange vor karolingischer Zeit bestanden haben dürfte. Dies ist auch der Bezeichnung „Villa“ zu entnehmen, die in römischer Zeit zunächst eine landwirtschaftliche Anlage (villa rustica) bezeichnete.

„Zilsdorf liegt ½ Meile südöstlich von Hillesheim an der Koblenz-Lütticher Strasse zwischen Stroh-Eich und Walsdorf. Es gehörte zur Arembergischen Herrschaft Kerpen. Es hat eine Kapelle. Das Gemeinde-Eigentum besteht in 218 >Morgen Holzungen und 322 Morgen Schiffel- und Wildland.“

„Zilsdorf, Dorf mit 16 Wohnhäusern und 107 Einwohnern“.

So steht es in der Beschreibung der „Eiflia Illustra oder geografischen und historischen Beschreibung der Eifel“ von Johann Friedrich Schannat aus dem Jahre 1854.

Heute würde diese Beschreibung ungefähr so lauten:

Zilsdorf liegt an der B 421 ca. 5 km von Hillesheim und ca. 3 km von Oberehe entfernt. (Stroheich ist über den Mühlenweg oder direkt über einen Feldweg entlang des Zilsdorfer Baches zu erreichen.) Zilsdorf bildet gemeinsam mit Walsdorf die Ortsgemeinde Walsdorf-Zilsdorf. Politisch gehörend zum Landkreis Daun und - darüber hinausgehend - zum Bundesland Rheinland-Pfalz als Teil der Bundesrepublik Deutschland. Eine Kapelle und das Gemeindehaus bilden das Zentrum des Ortes. Die Gemarkung der Gemeinde Zilsdorf umfaßt zurzeit 287 ha. Davon sind 82 ha. Holzungen und 176 ha. Acker- und Weideland.

Zu Zilsdorf gehören 62 Wohnhäuser. Insgesamt leben 186 Menschen, davon 171 mit Hauptwohnsitz und 15 mit Nebenwohnsitz in Zilsdorf.



(Auszug aus der Dorfchronik Walsdorf-Zilsdorf 1999 - mit freundlicher Genehmigung)